Chlorung des zugekauften Trinkwassers

Das in den Gewinnungsanlagen der Stadtwerke geförderte Trinkwasser reicht nicht aus, um den Bedarf Bad Homburgs zu decken. Aus diesem Grund wird schon seit den 70er Jahren Trinkwasser durch die Stadtwerke zugekauft und mit eigenem Wasser gemischt. Normalerweise wird das Fremdwasser vom Vorlieferanten in einer Ozonanlage desinfiziert. Von dem Vorlieferanten wurden die Stadtwerke nun informiert, dass die Ozonanlage vom  09.11.2020 an für ca. 6 Wochen gewartet wird und in dieser Zeit ersatzweise eine Chlorung des Trinkwassers erfolgt. Chlor ist ein für die Trinkwasserversorgung zugelassenes Desinfektionsmittel. Die Desinfektion erfolgt mit der zugelassenen Menge und in enger Abstimmung mit den zuständigen Gesundheitsbehörden. Unmittelbar nach Beendigung der Arbeiten wird die Chlordosierung wieder eingestellt. Das Trinkwasser kann während der gesamten Zeit in gewohnter Weise genutzt werden.

Die Stadtwerke weisen hiermit auf diese vorübergehende Änderung der Trinkwasserzusammensetzung in einem Teilbereich des Versorgungsgebietes hin.  Durch die natürliche Chlorzehrung auf dem Weg von der Dosierstelle bis zum Kunden wird der typische Chlorgeruch sehr wahrscheinlich nicht mehr wahrnehmbar sein. Für Trinkwasserverwendungen, die chlorsensibel sind, könnte jedoch ein Einfluss entstehen.

Von dieser Maßnahme sind die von den Hochbehältern Rotlauf und Hardtwald versorgten Kunden in den Stadtteilen Kirdorf, Hardtwaldsiedlung, Gonzenheim, Ober-Eschbach und Ober-Erlenbach betroffen.

Vorübergehende Änderung der Trinkwasserbeschaffenheit in der Mittelzone

Zur Sicherstellung der Wasserversorgung werden die Stadtwerke ab dem 15.06.2020 in der Mittelzone zusätzlich zum Trinkwasser aus eigenen Gewinnungsanlagen Trinkwasser, welches über den Wasserbeschaffungsverband Taunus bezogen wird, in diese Versorgungszone einspeisen.

Da dieses Wasser härter ist als das Trinkwasser, mit welchem die Mittelzone üblicherweise versorgt wird, kann sich die Trinkwasserhärte vom derzeitigen Härtebereich weich in den Härtebereich mittel verändern. Die betroffenen Bereiche sind: Innenstadt, Kirdorf, Gartenfeld-Siedlung, Berliner Siedlung sowie Büro- und Gewerbepark Mitte.

Trinkwasser in Bad Homburg v. d. Höhe

Ob zum Trinken, Kochen oder Waschen: Trinkwasser ist aus dem täglichen Leben nicht wegzudenken. Rund 123 Liter Trinkwasser verbraucht der deutsche Bundesbürger pro Tag. Doch bis es zu Hause in kontrollierter Qualität aus dem Wasserhahn fließt, muss es erst einmal in einem aufwendigen Verfahren gewonnen, aufbereitet und über ein Leitungsnetz verteilt werden.

Die Stadtwerke Bad Homburg liefern Ihnen das kostbare Gut in verlässlicher und gleichbleibend hoher Qualität direkt ins Haus - und das zu günstigen Preisen.

Durch regelmäßige Trinkwasseranalysen stellen wir sicher, dass die strengen Richtlinien der Trinkwasserverordnung stets erfüllt werden.

Da unser Trinkwasser aus verschiedenen Gewinnungsanlagen im Taunus und Taunusvorland stammt, gibt es in unserem Versorgungsgebiet verschiedene Trinkwasserhärtebereiche.

Gebühren

Unsere Trinkwasser-Gebühren sind gültig seit dem 01.01.2016 - Download PDF

Für die Zeit vom 01.07.2020 - 31.12.2020 finden Sie zu Ihrer Information eine zusätzliche Preisübersicht mit reduzierter Umsatzsteuer - Download PDF

Wasseranalyse

Trinkwasser nimmt auf seinem Weg durch Erdschichten und über Gestein Mineralien wie Calcium und Magnesium auf. Enthält das Trinkwasser am Ende seiner Reise sehr viele dieser Stoffe, spricht man von „hartem" Trinkwasser. Bei einem geringen Magnesium- und Calciumanteil ist das Trinkwasser „weich".

Im Alltag spielt der Unterschied vor allem bei der richtigen Waschmitteldosierung eine Rolle - je weicher das Trinkwasser, desto sparsamer kann das Waschmittel dosiert werden. Der Härtegrad macht sich aber auch durch verkalkte Haushaltsgeräte bemerkbar, denn bei hartem Wasser lagert sich zum Beispiel in Waschmaschinen oder Wasserkochern schneller Kalk ab.

Die Einteilung in die Härtebereiche: weich, mittel und hart erfolgt nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz vom 01.05.2007. Die Härte wird in Grad deutscher Härte (°dH) oder Millimol pro Liter (mmol/l) angegeben

DownloadVerbrauchszone Hochzone
DownloadVerbrauchszone Mittelzone
DownloadVerbrauchszone M3
DownloadVerbrauchszone Tief- und Tiefstzone
Wasseraufbereitung

Entsprechend § 11 der Trinkwasserverordnung dürfen bei der Trinkwasseraufbereitung nur Stoffe verwendet werden, die in einer Liste des Bundesministeriums für Gesundheit enthalten sind. Die Liste wird vom Umweltbundesamt geführt und ist im Internet veröffentlicht.
Gemäß § 21 der geltenden Trinkwasserverordnung besteht zudem die Verpflichtung, alle verwendeten Aufbereitungsstoffe zu veröffentlichen:

Wasseraufbereitungsstoffe
Wasserspartipps

Der durchschnittliche Wasserverbrauch am Tag pro Person liegt in Deutschland bei 123 Litern. Gerademal 4Prozent davon werden tatsächlich zum Trinken und für die Lebensmittelzubereitung genutzt.
Mit unseren besten Wasserspartipps senken Sie schnell Ihren Wasserverbrauch!

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Ihr Ansprechpartner

Bei Fragen zur Trinkwasserqualität kontaktieren Sie bitte:

Tel. 06172 4013-253 oder -353

wassergewinnung@sw.bad-homburg.de
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