12 einfache Tipps zum Energiesparen

1.

Kennen Sie Ihren Verbrauch?

Sparen fängt dann an, wenn Sie sich kritisch mit Ihrem Verbrauch befassen. Wissen Sie auf Anhieb, wie hoch Ihr Energieverbrauch ist? Schauen Sie sich Ihre Energieabrechnung genau an. Auch wenn das seine Zeit dauert: Es lohnt sich! 

2.

Wohnung heizen, nicht den Keller

Ist die Heizung außerhalb des Wohnbereichs oder in ungenutzten Räumen wie dem Heizungskeller, müssen Heizkessel, Warmwasserbereiter sowie Heizungs- und Warmwasserrohre gedämmt sein. Übrigens: Rohre können Sie kostengünstig selbst dämmen. Ein Besuch im Baumarkt lohnt sich! 


3.

Wärmeverluste müssen nicht sein 

Geschlossene Rollläden und Vorhänge verringern Wärmeverluste durch Fenster. Gedämmte Heizkörpernischen sparen bis zu 4 % Heizkosten.



4.

Richtiges Heizen spart Bares 

Manche mögen’s heiß und wundern sich später über hohe Heizkosten. Pro Grad weniger an Raumtemperatur sparen Sie rund 6 % Heizkosten.


5.

Heizung regelmäßig warten 

Lassen Sie die Heizung regelmäßig warten, denn das spart bis zu 15 % Energie – und erhöht die Betriebssicherheit. Auch Reinigung und Entlüftung der Heizkörper zu Beginn der Heizsaison spart bares Geld.


6.

Hydraulischen Abgleich durchführen 

Heizen die Heizkörper ungleichmäßig? Dann hilft möglicherweise ein hydraulischer Abgleich der Heizung. So lässt sich der Energieverbrauch um bis zu 15 % senken. Ein Fünftel der Kosten werden vom Bund bei Privathaushalten gefördert.


7.

Wärme dort, wo sie gebraucht wird 

Verkleidungen vor Heizkörpern verhindern, dass sich Wärme im Raum ausbreitet. Vorhänge, falsch platzierte Möbel oder zum Trocknen aufgelegte Handtücher schlucken bis zu 20 % Wärme.

8.

Kleine Investition – große Wirkung

Mit Wasser-Durchflussbegrenzern lassen sich die Warmwasserkosten ohne Komforteinbuße leicht um bis zu 30 % senken. 


9.

Moderne Heizungsregelung 

Nachts genügt in Wohnräumen eine Raumtemperatur von 16 bis 18 °C. Das spart leicht 20 bis 30 % Energie. Nutzen Sie die „Nachtabsenkung“ der Heizung auch wenn Sie längere Zeit abwesend sind.


10.

Moderne Heizungstechnik zahlt sich aus 

Ein moderner Brennwertkessel kommt mit bis zu 40 % weniger Energie aus, kombiniert mit Solarthermie sogar noch mit deutlich weniger.


11.

Besser Duschen als Baden 

Die Energiekosten für ein Vollbad sind ungefähr dreimal höher als beim Duschen. Ein Vier-Personen-Haushalt kann so leicht 150 € pro Jahr und mehr sparen.


12.

Geld nicht verheizen, richtig Lüften! 

Frischluft ist das Nonplusultra für gesundes Raumklima. „Stoß- oder Querlüften“ Sie am besten; ständig gekippte Fenster bringen es auf Energiekosten von etwa 150 € pro Jahr**. In der Heizperiode sollten Sie vier mal täglich für etwa fünf Minuten, nach dem Duschen und Kochen zusätzlich kurz lüften. Und während des Lüftens die Thermostatventile an den Heizkörpern schließen!


Sie wünschen weitere Informationen zum Thema Energiesparen?

Unsere Energieberatung im Kundencenter der Stadtwerke Bad Homburg steht Ihnen in allen Fragen rund um die Energie- und Warmwassereinsparung zur Seite.

Weitere Energiespartipps finden Sie hier: www.hessen-spart-energie.de

Link zur Energieberatung
Sie beziehen Lohnersatzleistungen und wünschen einen kostenlosen Strom-Sparcheck?

Beziehen Sie Arbeitslosengeld II ("Hartz IV"), Sozialhilfe, Grundsicherung oder Wohngeld? Beziehen Sie eine geringe Rente oder Kinderzuschlag? Liegt Ihr Einkommen unter dem Pfändungsfreibetrag? Dann empfehlen wir Ihnen den kostenlosen Strom-Sparcheck von Caritas Deutschland.

Stromspar-Check (externe Verlinkung)
Energieschuldenberatung der Verbraucherzentrale Hessen

Das Projekt „Hessen bekämpft Energiearmut“ verfolgt das Ziel, hessenweit Zahlungsprobleme rund um die Energierechnung anzugehen und deren Ursachen zu regulieren. Die Beratung ist kostenlos für Verbraucherinnen und Verbraucher mit Wohnsitz in Hessen.

Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanziert das Projekt.

Weitere Informationen finden Sie online unter: https://www.verbraucherzentrale-hessen.de/hessen-bekaempft-energiearmut

Info-Flyer mehrsprachig
nach oben